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Ein Gespräch mit Ole Valsgaard zu der Neugestaltung der VIP-Lounge im Hamburger Flughafen.

Die 500 qm große VIP-Lounge am Hamburger Flughafen im Terminal 2 bekam in diesem Frühsommer eine Rundum-Erneuerung. Ausstattungspartner für den neuen Look wurde BoConcept Hamburg. Über die Hintergründe zum jüngsten Businessprojekt von BoConcept am Fischmarkt sprachen wir mit dem Inhaber Ole Valsgaard.

VIP-Lounge Hamburg Flughafen – hier das Business-Projekt vorgestellt

Herr Valsgaard, BoConcept ist vielen Konsumenten bekannt als Einrichter für den privaten Bereich. Wie kam es zu dem Projekt am Hamburger Flughafen?

Auch wenn viele Kunden uns als Einrichter für das eigene Zuhause kennen, sind wir bereits seit vielen Jahren mit erfolgreichen Unternehmenslösungen unterwegs. In Hamburg findet man unsere Designs z.B. in über 200 HASPA Filialen, dem VIP Bereich der Barclaycard-Arena oder aber in der großen BoConcept VIP-Lounge im Volksparkstadion. Letztere war auch der Ausschlag – neben unseren skandinavischen Wurzeln – warum wir angesprochen wurden und an der Ausschreibung für dieses schöne Projekt am Flughafen selbstverständlich teilnahmen.

Was war genau die Zielsetzung?

Eine Stammkundenumfrage seitens des Flughafen-Managements hatte ergeben, dass sich die Gäste mehr Gemütlichkeit sowie eine optimierte Akustik wünschten. Entsprechend war die Zielsetzung klar formuliert: Nordisch-skandinavischer Wohnzimmerstil mit erdverbundenen Materialien und Farben. Mit einmaligen Designmöbeln, Lampen und Raumteilern sollte für die Kunden ein Ambiente geschaffen werden, dass durch Modernität, Stilsicherheit und Funktionalität überzeugt und verschiedenste Lösungen für den Aufenthalt in der Lounge gibt. Die einen Gäste möchten während der Wartezeit noch Meetings abhalten oder arbeiten, andere möchten relaxen.

Warum hat man sich für BoConcept entschieden?

Ich denke das hat drei Gründe. Erstens hilft unsere jahrzehntelange Erfahrung im Wohnsegment dabei, ein authentisches Gefühl von Zuhause in unsere Business-Lösungen einzubringen. Zweitens war unser Angebot nicht nur konzeptionell und inhaltlich, sondern wohl auch preislich attraktiv für die Auftraggeber. Und drittens stehen wir für gemeinsame, kreative Prozesse, klare Absprachen und vor allem schnelle und kurze Wege. Gerade Letzteres ist bei größeren Projekten ja vielfach problematisch.

Sie meinen also, dass weitere Kriterien – außer das Konzept, Design und der Preis – heute im Businessbereich vielfach ausschlaggebend sind? 

Ja. Schnelligkeit und Zuverlässigkeit ist aus unserer Erfahrung das A und O. Und auch bei diesem Projekt hat sich gezeigt, dass die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Innenarchitektin Doris Zimmermann von „Hospitality Design Hamburg“ und der direkte Dialog – ohne viele Zwischenebenen mit dem Auftraggeber, bis hin zur CEO-Ebene bei uns vor Ort im Store am Fischmarkt – sowie klare und deutliche Empfehlungen für geringe Reibungsverluste sorgen. Erhalten wir also Ende Dezember einen Auftrag, der zu 100% in sieben Wochen fertig sein soll, dann schaffen wir das.

Ist das generell ein Vorteil, den BoConcept gegenüber anderen Anbietern hat?

Bei BoConcept ist es genau die Mischung, also ja. Einerseits haben wir durch das Franchisekonzept mittelständische Strukturen, die inhabergeführt sind, andererseits ist BoConcept eine weltweit agierende Möbelmarke mit eigenen Fabrikationsstätten in Dänemark – genau diese Mischung macht unsere Stärke aus, vor allem im professionellen Businessbereich.

Ist die neue VIP-Lounge im Hamburger Flughafen das größte Projekt, das BoConcept Business je realisiert hat?

Nein, das größte Projekt ist das wahrlich nicht. Wir richten weltweit Hotels, Kongresscentren oder Gastronomieketten ein – genauso wie Ferienappartements, Büros, Mitarbeiter- und VIP-Bereiche oder Praxen. Ich denke wir schaffen mit unseren einmaligen Designs und durchdachten Konzepten für unsere Kunden ein Ambiente, welches den Wert ihrer Marke widerspiegelt, und das ist entscheidend.

Wir danken Ihnen für das Interview, Herr Valsgaard.

Interview: Redaktionsbüro für Bild und Text – Frank-Michael Preuss