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70 Jahre BoConcept und Design-Geschichte

TILLYKE MED FØDSELSDAGEN! Alles Gute, liebe Dänen! BoConcept feiert in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag. Grund genug zum Auftakt in 25.550 Tage Unternehmens- und Designgeschichte einzutauchen. Auf der Tour durch die Jahrzehnte lassen wir über sieben Dekaden Lifestyle- & Designentwicklung bei BoConcept Revue passieren.


Die eigenen vier Wände stecken voll spannender Geschichten. Über uns. Über unsere Vorlieben und Neigungen. Die Geschichte der Möbel, die ein Zuhause wohnlich machen, ist mindestens genauso spannend. Zum Jubiläumsjahr wollen wir einen Blick in die Vergangenheit geben.

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Es war einmal… oder: Das Jahr 1952

Das Unternehmen wird von den beiden Tischlern Jens Ærthøj und Tage Mølholm gegründet, welches einmal zur Weltmarke BoConcept werden sollte. 

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Ziel war es hochwertige und optisch ansprechende Möbel zu fertigen – Möbelstücke mit größter Funktionalität und bestem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die ersten Möbelstücke, die die Werkstatt verlassen, sind Kabinette aus Eichenfurnier mit einem Walnusseinsatz.

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Die goldenen 50er

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Das Wirtschaftswunder sorgt für neues Lebensgefühl weltweit. Die BoConcept Unternehmensgründer ziehen mit vier Angestellten in ihr erstes Möbelwerk, die Ærthøj-Jensen and Mølholm Møbelfabrik. Zu diesem Zeitpunkt konzentriert sich das Unternehmen noch vornehmlich auf die Produktion von Esszimmermöbeln.

Der Rest der Welt steckt dank Nachkriegs-Boom mitten im goldenen Zeitalter des Designs. Loungesessel nach amerikanischem Vorbild und Nierentische prägen das Möbelbild der Zeit.


Die 60er

Mondlandung und Mauerbau, die Beatles und Miniröcke erobern die Welt. Studenten gehen auf die Straßen zum Protestieren – die 1960er Jahre waren ein Jahrzehnt des Wandels. Grelle Farben, neue Materialien und Innovation waren in den eigenen vier Wänden angesagt. „Alles ist möglich“ war das neue Motto der Designwelt; Hauptsache gegen das System. Besonders runde Formen bei Möbeln und Accessoires waren gefragt.

BoConcept. Die Firmengründer eröffnen eine neue 1300 m² große Fabrik. Im Design ist Funktionalität, neben handwerklich guter Qualität, ein Schwerpunkt. Kabinett No. 26 wird ein Bestseller. Neuer Bestandteil der Kollektion werden Wohnwandsysteme.

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Schon der Esstisch aus den 60er zeigt, dass die Idee der Funktionalität im Vordergrund stand – und das bitte heute – hier z.B. mit dem Tisch MILANO.

 


Die wilden 70er

Es war die Zeit der Hippies und der Friedensbewegungen. An Saturday Night Fever kam keiner vorbei. Keine Frage: Die 70er Jahre haben eine ganze Generation geprägt.

Auch bei BoConcept passiert in den Siebzigern eine Menge. Das Unternehmen wird zu einer GmbH und trägt nun den Namen A/S ÆJM møbler. Die Anzahl der Beschäftigten verdoppelt sich und wächst auf 40 Mitarbeiter an. 1976 ändert das Unternehmen seinen Namen in Denka. Die Kollektion wird nun auch auf die Designvorlieben internationaler Märkte angepasst. 1979 stellt Denka mit Flexi das erste modulare Wandsystem vor.

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Das Wohnwandsystem COMET kam mit FLEXI in den 70er auf den Markt

Die Wohnwand Flexi bestand aus mehreren Komponenten und Teilen, damit der Kunde selbst zum ‚Bücherregaldesigner‘ avancieren konnte. Und so entwickelte sich das Design – Flexi von 1979 und das modulare Wohnwandsystem Copenhagen aus der Kollektion von 2017. Gradlinigkeit und Proportionen waren damals wie heute wichtige Bestandteile der Design-Philosophie.

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Die 80er

Sperrholz, Eiche und Plüschsofas fanden ihren Weg in die Möbelwelt und die Wohnungen des Landes. Auch der Punk prägte die neue Designwelle. Der Zauberwürfel erlebt seine Hoch-Zeit, E.T. läuft über die Fernsehbildschirme und 99 Luftballons wird zum Mega Hit. Mit dem Ende der 80er Jahre endet auch eine politische Ära – die Berliner Mauer fällt.

1984 wird Denka an der Kopenhagener Börse notiert. 1988 übernimmt das Unternehmen eine neue Fertigungsanlage, die die Produktion erleichtert. Xilo Kommoden und Möbel für Kinder werden in die Kollektion aufgenommen. Beide Serien finden weltweit großen Anklang.


Die 90er

Wer sich an die 90er-Jahre zurück erinnert, der kommt nicht vorbei an Dauerwelle, Freischwingerstühlen und Juniortüte. Technisch, bunt und neu ging es in den Neunzigern zu. Kuschelrock gab es nicht nur auf der Loveparade zu hören, sondern auch im heimischen Wohnzimmer. Kennt eigentlich noch jemand die Heiermann Münze?

Der erste BoConcept Brand Store eröffnet in Belle Epine, Paris. Es folgen sieben weitere Brand Store-Eröffnungen in Frankreich, China und den USA. 1999 wird eine firmeneigene Polsterfabrik in Hornslet, Dänemark gegründet. Eine der ersten Sofaserien, welche in Produktion geht, ist die Indivi 2 Serie. Das Design der 90er: Webteppich, Lavalampe, Hahndruck auf Geschirr, Tiffanylampen und Schlafsofas mit auffälligem Muster – Da werden Erinnerungen wach!

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BoConcept goes international – in den 90er Jahren

Bis heute – zur WELTMARKE

Ein Unternehmen – eine Marke. Eine neue Vision wird definiert: BoConcept soll die No. 1 im Bereich Inneneinrichtung werden. 2002 tritt das voll automatisierte europäische Vertriebszentrum in Kraft. 2004 wird die BoConcept University gegründet. Ab 2006 gibt es keinen Großhandel mehr, alle Möbel werden in Stores verkauft, die auf Franchise-Basis laufen und den Namen BoConcept tragen. 2008 wird die BoConcept Einrichtungsberatung ins Leben gerufen. BoConcept expandiert weltweit mit dem Franchise-Konzept – über 300 Stores in über 60 Ländern. Im Jahr 2022 feiert das Unternehmen sein 70. Bestehen.

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70 Jahre BoConcept – selbst Hand angelegt wird häufig immer noch.

Heute ist BoConcept als Weltmarke etabliert und global zu Hause. In über 60 Ländern vertreten. Auf die nächsten 70 Jahre!